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Das ZHMB auf einen Blick
Geschichte
Die Universitätsreform der Jahre 1999-2001 führte in der Biologie zu tiefgreifenden strukturellen und inhaltlichen Veränderungen, die gleichzeitig eine Neuausrichtung und Fokussierung auf den Studienschwerpunkt Human- und Molekularbiologie verfolgten. Verbunden mit der Strukturreform war der Wegfall von insgesamt fünf (aus ehemals zehn) Biologie-Professuren, wodurch dem Fach Biologie nur noch fünf Lehrstühle erhalten blieben, je eine Professur für Zoologie, Genetik, Biochemie, Mikrobiologie und Molekularbiologie. Die Konzeption und Durchführung eines neuen Studienschwerpunkts im Bereich der Human- und Molekularbiologie zur Stützung des Universitätsschwerpunktes Bio-/Nanowissenschaften erforderte somit eine Bündelung von Fachkompetenzen aus zwei Fakultäten, der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät III und der Medizinischen Fakultät, die organisatorisch in ein interfakultäres Zentrum für Human- und Molekularbiologie (ZHMB) überführt wurden, das im Jahre 2000 als Wissenschaftliches Zentrum (nach §29 UG) durch eine gemeinsame Entscheidung der Dekane beider Fakultäten gegründet wurde.
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Aufgaben
Das ZHMB koordiniert die Lehre und Forschung auf den Gebieten der Human- und Molekularbiologie. Insbesondere gewährleistet es die Studiengänge der Biologie mit Schwerpunkt Human- und Molekularbiologie. Dazu organisiert es die Lehre und das Prüfungswesen für diese Studiengänge, erlässt entsprechend Studien- und Prüfungsordnungen und führt die Prüfungen durch.
Das ZHMB wirkt mit bei der Überprüfung und Berufung von Professuren, die dem ZHMB angehören sollen und entscheidet über die Aufnahme von Professorinnen und Professoren als Angehörige des Zentrums.
Derzeit sind an der Universität des Saarlandes 348 Studierende im Fach Biologie eingeschrieben (Diplom, Bachelor und Lehramt). Der Anteil Studierender ausländischer Herkunft beträgt 8 %; die Frauenquote liegt mit 66 % traditionell über dem Universitäts-Durchschnitt (52 %). (Datenstand Wintersemester 2010/11)
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